Nachbericht: 5. BDK-Kunstsymposium in Meißen

Conference_photoMonikaSobczak_03 Kopie„Machen. Verstehen. Vermitteln. – Performance in der Schule“ stand als Thema im Mittelpunkt des 5. Kunstsymposiums vom 28. bis 30. März 2014 in Meißen. Dass es hier um eine Tagung zu künstlerischen Themen ging, zeigte sich bereits vor der Begrüßung durch Henno Kröber und auch während der drei Tage im Schloss Siebeneichen. Kunstpädagogikstudenten von der TU Dresden und der Universität Leipzig erkundeten nicht nur performativ den Ort, sondern bezogen die TeilnehmerInnen sofort durch Handlungsanweisungen ein. Begleitet von ihren Dozentinnen, Frau Prof. Dr. Marie-Luise Lange, deren Statement den Auftakt bildete, und Dr. Ines Seumel umrahmten sie die Veranstaltung.

Prozesskunst in der Schule, deren Bildungspotential und Berührungspunkte zwischen Performance und Schule legte Susanne Schittler von der Universität Koblenz dar. Prof. BBB Deimling von der NTA – Norwegian Theatre Academy stellte zeitgenössische Tendenzen und Beispiele, die während Performancefestivals entstanden sind, vor. Neugierig machte er auf die am Freitagabend im „Theater junge Generation“ in Dresden stattfindende Präsentation von Performances, die in einer Workshop-Woche mit einer 7. Klasse aus Dresden entstanden sind. Die Gesprächsrunde am Samstagnachmittag zeigte ganz unterschiedliche Positionen zur künstlerischen und pädagogischen Nachwirkung des Workshops auf die beteiligten Schüler, machte aber eindeutig klar, welch hoher Stellenwert einer Gruppenperformance für die einzelne Schülerpersönlichkeit zukommt. Weiterlesen »

27. / 28. April 2012 in Weimar


Baukultur liegt derzeit im Trend. Politik und Wirtschaft erkennen immer klarer, wie bestimmend Kreativität und Gestaltungsniveau für die Lebensweise und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft sind. Die gebaute räumliche Umwelt, als Rahmen für alles menschliche Handeln, soll wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.
Besonders Kinder und Jugendliche müssen rechtzeitig ein Verständnis für die erforderlichen Qualitäten von Architektur und Städtebau erlangen, denn sie sollen zukünftig diese Welt aktiv und verantwortungsvoll gestalten. Dazu brauchen sie neben sozialer, ökonomischer und naturwissenschaftlicher Kompetenz in besonderem Maß auch eine kulturelle Orientierung, gestalterische Fähigkeiten und ästhetisches Urteilsvermögen. Weiterlesen »

Kongress 30. März – 1. April 2012 in Leipzig

Die Lebenswelten und die individuelle Biografie bei Kindern und Jugendlichen steht im Fokus des 4. Kunstsymposium des Sächsischen Bildungsinstitutes, das dieses in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstpädagogik Leipzig, der Kunstpädagogik an der TU Dresden und dem Landesverband Sachsen des BDK e.V., Fachverband für Kunstpädagogik ausrichtet. Bildnerische Prozesse bei Kindern und Jugendlichen sind eng mit der ganzen Person, mit deren Lebenswirklichkeit, schließlich mit dem gesamten sozial-historischen Kontext verbunden. Wer auf diese Prozesse Einfluss nehmen will, muss das fachliche und didaktische Repertoire dementsprechend ausrichten das gesamte methodische Instrumentarium daran anpassen.

Tagungsinformationen unter  http://www.uni-leipzig.de/u20/index.html