Workshop Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik

Screenshot 2015-05-03 16.28.50Das kunsthistorisch bedeutsame Black Mountain College gibt den Rahmen  für einen Workshop “Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik” in der Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin.
Im Wechselspiel von Kunstgeschichte und Kunstpädagogik richtet sich der Workshop auf eine Reflexion von Grundfragen und Potentialen von Kunstunterricht. Er gibt Gelegenheit zu einer affirmativen, aber auch zu einer kritischen Betrachtung des Mythos, der das Black Mountain College bis heute umgibt.

Das Angebot ist eng verbunden mit der Arbeitsgruppe „Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik“ im BDK, die unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Heinen eingerichtet wurde und eine Resolution zur Lage der Kunstgeschichte in der Schule verabschiedet hat (s. Bericht ).
Veranstalter des Workshops in Berlin sind Klaus-Peter Busse (TU Dortmund), Bazon Brock (Denkerei Berlin) und für die Arbeitsgemeinschaft „Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik“ im BDK Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal)

Noch bis zum 22. Mai 2015 können sich am Thema Interessierte anmelden über Ulrich Heinen

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Veranstaltungsflyer mit weiteren Infos

 

Widerstand in Brandenburg

Der Trend, das Schulfach Kunst mit Kräften aus dem außerschulischen Bereich aufzufüllen und die professionelle – auf Schule ausgerichtete – Ausbildung von Kunstpädago_innen zu vernachlässigen ist in Brandenburg besonders drastisch. Mit Schließung der Kunstpädagogik-Ausbildung an der Universität Potsdam veränderte sich das Studienangebot für das Fach Kunst in Brandenburg grundlegend: Es werden keine Kunstlehrkräfte mehr  ausgebildet. Die Lücken sollen nun von außerschulischen Interessenten geschlossen werden, wie in der Pressemitteilung des Landes Brandenburg bereits angekündigt wurde.

Der BDK-Landesverband Brandenburg und der gV des BDK – Fachverband für Kunstpädagogik e.V. wenden sich gegen den geplanten, völlig unangemessen Einsatz von Lehrkräften Weiterlesen »

Einschnitte in den musisch-künstlerischen Fächern

Unter KrokodilenBundesweit sind Einschnitte in den musisch-künstlerischen Fächern zu verzeichnen. So benachteiligt aktuell die geplante Neugestaltung der Stundentafel für das neue 9-jährige Gymnasium in Niedersachsen in nicht hinnehmbarer Weise auch das Fach Kunst. Worum geht es? Die Rückkehr in Niedersachsen vom gymnasialen G8-Zweig zur alten G9-Form führt zu weniger Stunden in der SEK I. Auch  in der Einführungsphase im Jahrgang 11 – wichtig für die Profilwahl – wird kräftig zusammengestrichen. Künftig sollen hier drei autonome Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel mit lediglich zusammen zwei Stunden ausgestattet werden. Eine unangemessene Benachteiligung gegenüber den anderen Fächern. Der BDK Landesverband Niedersachsen hat deshalb einen Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition gestartet und Informationen bereit gestellt.

Link zur Petition

Positionspapier BMU BDK VDS DS Weiterlesen »

"Blinde Flecken" Internationaler Kongress der Kunstpädagogik in Salzburg

Buko ganzVor kurzem endete der Internationale Kongress der Kunstpädagogik “Blinde Flecken” in Salzburg. Weit über 400 Teilnehmende aus acht europäischen Ländern waren zugegen. Die Tagung war in der Tradition der seit 2003 in Deutschland stattfindenden Bundeskongresse der Kunstpädagogik verortet und hatte zum Ziel, Blinde Flecken der Kunstpädagogik zu benennen und zu beleuchten – und dieses in einer Vielfalt von Beiträgen, in Keynotes fachexterner Experten, in Sektionen und Workshops. Dabei bezog sich das Themenfeld auf die übergeordneten Kategorien “Schule Konkret”, Rollenbilder, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie das Verhältnis zu Bezugswissenschaften und auch zu Heterotypien. Organisiert wurde der Kongress von einem Planungsbord unter der Leitung des “Gastgebers” Franz Billmayer und den Vorsitzenden der drei kooperierenden Fachverbände Verena Widmaier (lbg - Verband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer Bildnerische Gestaltung | Bild und Kunst), Gerrit Höfferer (bökwe - Berufsverband Österreichischer Kunst- und WerkerzieherInnen), Martin Klinkner (BDK - Fachverband für Kunstpädagogik.

Im Vorfeld der Tagung waren durchaus organisatorische und finanzielle Klippen zu umschiffen gewesen, letztendlich aber waren die Organisatoren durch die große Teilnehmerzahl im sicheren Hafen. Die Organisation durch das “Billmayer-Team” war hervorragend, das Ambiente des Tagungsortes Universität Mozarteum und der Stadt Salzburg war gut gewählt. Weiterlesen »

Bundesweite konzertierte BDK-Aktion am 21. Mai 2014
im Rahmen der Internationalen Woche der Kulturellen Bildung 2014 (UNESCO)

KarteAufgrund der prekären Situation des Faches Kunst ruft der BDK sämtliche Schulen aller Schulformen dazu auf, an einer bundesweiten Aktion teilzunehmen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass fachlich fundierter Kunstunterricht lange schon keine Selbstverständlichkeit mehr ist. An der Basis beginnend möchte der BDK ein Bewusstsein für diesen Notstand schaffen: Bei den Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen anderer Fachschaften, den Schulleitungen und nicht zuletzt bei den Eltern. Wichtig ist auch eine Präsenz in der Presse.

Als visueller Appell soll eine Zukunft deutlich vor Augen geführt werden, in der ästhetisch fundierte Bildung in der Schule nicht mehr garantiert ist. Der BDK bittet alle Mitglieder diese bundesweite Aktion des BDK an den jeweiligen Nachbarschulen bekannt zu machen bzw. Argumentationspapiere an die Kunstfachschaften anderer Schulen weiterzuleiten.  Der BDK hat auf seiner Herbsttagung 2013 in einer Arbeitsgruppe Vorschläge zum Aktionstag erarbeitet.

Pressemitteilung des BDK-Bundesvorstands (PDF)

In den BDK-Mitteilungen  1-2014 sind zwei Texte erschienen, die hier zur Information und Argumentation als Download bereitgestellt sind.

Elfi Alfermann: Zur Situation des Schulfaches Kunst 

 Martin Klinkner/Rolf Niehoff: Deshalb Kunstunterricht!

Bildschirmfoto 2013-11-15 um 15.04.54Online-Dossierreihe “Kultur bildet.” ab sofort abrufbar.
(Info Deutscher Kulturrat) Die Online-Dossiers “Kultur bildet.” bieten Orientierungshilfe im immer unüberschaubar werdenden Wissens- und Forschungsdschungel der kulturellen Bildung. In ihnen beleuchten Experten ganz unterschiedliche Blickwinkel eines Themas. Das Ziel: Wissensvermittlung und Darstellung der kulturellen Bildung im Spannungsfeld von kulturpolitischer Herausforderung und praktischer Umsetzung. Den Beginn macht das Online-Dossier “Die künstlerischen Schulfächer”. Nachgespürt wird der Relevanz künstlerischer Schulfächer vor dem Hintergrund eines permanenten Rechtfertigungsdrucks. Beiträge von:

  • Georg Kindt: Das Schulfach Musik
  • Clemens Höxter: Das Schulfach Kunst Weiterlesen »
Nov 152013

Zwei Tage gemeinsam die Praxis der Kunst an der HBK Braunschweig ausprobieren

Bildschirmfoto 2013-11-15 um 14.50.38Am 27. und 28. Januar 2014 können Studieninteressierte für den Diplomstudiengang Freie Kunst und den Bachelorstudiengang KUNST.Lehramt für zwei Tage mit unterschiedlichen Materialien und Medien in den Ateliers und Werkstätten der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten.

Sie gewinnen im direkten Kontakt mit den lehrenden Künstlerinnen und Künstlern einen ganz persönlichen Eindruck von den Anforderungen und Möglichkeiten des Kunststudiums in Braunschweig. FrühstarterInnen, die zum kommenden Wintersemester 2014/15 ein Kunststudium an der HBK Braunschweig aufnehmen wollen, haben hier die Möglichkeit, auch ohne Mappe zur künstlerischen Aufnahmeprüfung eingeladen oder bei herausragender künstlerischer Eignung direkt zum Studium zugelassen zu werden.* Die Voraussetzung für die Teilnahme am Frühstart Kunst ist das Mindestalter von 17 Jahren, sowie die Bereitschaft zum engagierten und intensiven künstlerischen Arbeiten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 150 FrühstarterInnen.** 

Weitere Infos und Einzelheiten zur Online-Anmeldung unter www.frühstart-kunst.de

Fachfremd unterrichten "häppchenweise"

Kunst fachfremd unterrichtenDas fachfremde Unterrichten in der Grundschule ist mittlerweile schon zu einem Standard geworden. Auch in der Hochschulausbildung wird als flankierende Maßnahme curricular oder in übergreifenden ästhetischen Lernbereichen darauf reagiert. Nun scheint sich auch die weiterführende Schule auf das fachfremde Unterrichten im Fach Kunst stärker einstellen zu müssen. Ein kürzlich entdecktes Fortbildungsangebot im Fächerportal Schleswig-Holsteins wendet sich an kunstinteressierte Lehrkräfte anderer Fächer. Es geht um einen Zertifikatskurs “Kunst fachfremd unterrichten”.
Im Textauszug heißt es da: “Der Kurs [...] wendet sich an Lehrkräfte aller Schularten und Schulstufen, die das Fach Kunst unterrichten, ohne eine fachspezifische Ausbildungsqualifikation zu besitzen. Der Zertifikatskurs versetzt diese Lehrkräfte in die Lage, selbstständig und verantwortlich Unterricht im Fach Kunst zu konzipieren und durchzuführen. Kernbereich des Kurses ist die Sekundarstufe I, aber er ist für alle Schularten offen. Der Kurs umfasst zwei Schulhalbjahre [...]. Die Veranstaltungen werden in 5 jeweils anderthalbtägigen Modulen donnerstags und freitags an Schulen stattfinden.” Weiterlesen »