Lohnenswerter Film für den Unterricht jetzt auf DVD und Blue-Ray

Inspiriert vom berühmten Gemälde “Die Kreuztragung Christi” von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahre 1564 (Kunsthistorisches Museum Wien), erfindet der Regisseur Lech Majewski eine ungewöhnlichen Form der Verfilmung eines Gemäldes. Vom hohen Mühlenberg beobachtet der Müller in seiner Mühle aus “gottähnlicher” Position das Geschehen, die Passion Christi, die darauf folgende Trauer (Pieta) und die Besatzung Flanderns durch das spanische Königreich im 16. Jahrhundert. Alle Ereignisse sind gewissermaßen sequentiell und simultan im Bild des Künstlers vorhanden.
Der Film zeigt ein opulentes Bild-Arrangement. Es wird längere Zeit kein Wort gesprochen. Überhaupt wird der Text sehr knapp gehalten, die Stille dominiert. Bewegung und Lebendigkeit entstehen durch die farbenprächtigen Bilder, in denen die Protagonisten immer wieder aus dem Bild Breughels heraustreten und sich wieder einfügen. Der Zuschauer wird regelrecht in das Bild hinein gesogen und somit Teil des Geschehens. Zwar erfährt man wenig über die Persönlichkeit Pieter Breughels und auch der anderen Darsteller, ein Einfühlen in die Zeit der Entstehung des Gemäldes schafft der Film allemal, ein opulentes Panorama. Für die Arbeit im Unterricht ist “Die Mühle und das Kreuz” zu empfehlen, als kunstgeschichtler Anlass oder für die Filmanalyse. Weiterlesen »

Mini-Drehbuchwettbewerb bis zum 30.9.

Passend zur Ferienzeit können jüngere Filmfans bis 12 Jahren aktiv als Drehbuchautoren werden und ihre eigene kleine Kurzgeschichte im Drehbuchformat auf www.kinderfilmwelt.de einreichen.

Kinderfilmwelt ist Deutschlands erste multimediale, kostenlose und werbefreie Informations- und Lernplattform, die speziell für die jüngsten Filmfans entwickelt wurde. Verantwortlich für die Konzeption und Redaktion von Kinderfilmwelt.de ist das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF). Weiterlesen »

15. bis 17. Juni in Gera

Die Bundeswettbewerbe ‚Deutscher Jugendvideopreis’ und ‚Video der Generationen’ zählen zu den populärsten Angeboten für aktive Medienarbeit. Beide werden jährlich ausgeschrieben und finden ihren Abschluss und Höhepunkt im Bundesfestival Video, das in diesem Jahr vom 15. bis 17. Juni in Gera stattfindet. Partner des Festivals sind das Kindermedienland Thüringen (vertreten durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und die Thüringer Staatskanzlei), die Thüringer Landesmedienanstalt in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Gera, die Stadt Gera sowie die Deutsche Kindermedienstiftung Goldener Spatz.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt den ‚Deutschen Jugendvideopreis’ mit Preisen im Gesamtwert von 13.000 Euro. Der Wettbewerb ‚Video der Generationen’ wird mit Preisgeldern in Höhe von 6.000 Euro gefördert. Weitere Preise kommen von Sponsoren und Kooperationspartnern.

Beide Wettbewerbe wurden initiiert, um die kreative Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medien zu ermöglichen. Mit der Konzeption und Durchführung ist das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) mit Sitz inRemscheid beauftragt. Ziel ist es u.a., Filmemachen zum Schlüsselerlebnis für künstlerische und kritische Mediennutzung zu machen.

 

 

Praktische Filmbildung im öffentlichen Raum sichtbar machen

Aachen, Gera, Flensburg, Stralsund und Würzburg sind die SchülerFilmStädte 2011 bis 2013. Das von up-and-coming initiierte bundesweite Modellprojekt soll einen nachhaltigen Beitrag zur praktischen Filmbildung vor Ort leisten. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler für das Filmemachen zu begeistern; gleichzeitig sollen Lehrerinnen und Lehrer qualifiziert und Schulen in die Lage versetzt werden, Kontakte zu lokalen Partnern aufzubauen.

Mehr Informationen unter:

www.up-and-coming.de

www.schuelerfilmstadt.de

Abgabetermin 2011 naht!

Mit dem ‚Bundes-Schülerfilm-Preis’ des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) soll eine  Auszeichnung von Schülerfilmen erfolgen, die originär im Rahmen von Schule und Unterricht entstanden sind.
Erstmalig wird der ‚Bundes-Schülerfilm-Preis’ im November 2011 beim Filmfestival up-and-coming inHannover vergeben. Alle ausgewählten Filme werden hier gezeigt.Schüler aller Klassen- und Kursstufen von Allgemeinbildenden Schulen in Deutschland können ihre Filmeeinreichen. Die Filme können als Arbeit einer kleineren Schülergruppe, Schülereinzelarbeit oder als Arbeit einer ganzen Lerngruppe entstanden sein und müssen nach dem 01. Januar 2010 fertig gestellt worden sein.
Einsendeschluss ist der 01. August 2011

Kontakt:
Bundesweites Schülerfilm- u. Videozentrum e.V. Lister Platz 1.
30163 Hannover Tel. 0511- 66 11 02. Mobil 0172 51 52 037.

 

Deutscher Nachwuchsfilmpreis und Bundes-Schülerfilm-Preis

Der Wettbewerb um den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2011 ist eröffnet. Bis zum 1. August haben junge Filmemacher von sieben bis 27 Jahren die Möglichkeit, ihre Arbeiten ins Rennen um die renommierte Auszeichnung zu schicken. Der Deutsche Nachwuchsfilmpreis wird dreimal vergeben. Er ist mit einer zweijährigen Produzenten-Patenschaft und einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro verbunden. Die Preise werden zum Abschluss des 11. Internationalen Film Festivals Hannover up-and-coming verliehen, das in diesem Jahr vom 24. bis 27. November stattfindet. Im Rahmen des diesjährigen Festivals wird erstmals auch der Bundes-Schülerfilm-Preis vergeben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestiftete Auszeichnung ehrt Filme, die originär im Rahmen von Schule und Unterricht entstanden sind. Sie ist mit 1.000 Euro dotiert.
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