tagung_medien_burg_seite_11#Tagung KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil 2.-3. September 2016 /Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale). Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Auf der Tagung wird den Fragen in diesem Kontext mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.Veranstalter: Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogikund dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt. Weitere Infos und Anmeldung

 

#Lernen digital: Fachliche Lernprozesse im Elementar- und Primarbereich anregen“ Vom 23. – 24. März 2017 / Symposium an der Technischen Universität Chemnitz. Das Ziel dieses Symposiums ist es, bestehende Einsichten in Forschung und Unterrichtspraxis aus den Fächern wahrzunehmen. Forschende, Weiterlesen »

Workshop Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik

Screenshot 2015-05-03 16.28.50Das kunsthistorisch bedeutsame Black Mountain College gibt den Rahmen  für einen Workshop “Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik” in der Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin.
Im Wechselspiel von Kunstgeschichte und Kunstpädagogik richtet sich der Workshop auf eine Reflexion von Grundfragen und Potentialen von Kunstunterricht. Er gibt Gelegenheit zu einer affirmativen, aber auch zu einer kritischen Betrachtung des Mythos, der das Black Mountain College bis heute umgibt.

Das Angebot ist eng verbunden mit der Arbeitsgruppe „Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik“ im BDK, die unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Heinen eingerichtet wurde und eine Resolution zur Lage der Kunstgeschichte in der Schule verabschiedet hat (s. Bericht ).
Veranstalter des Workshops in Berlin sind Klaus-Peter Busse (TU Dortmund), Bazon Brock (Denkerei Berlin) und für die Arbeitsgemeinschaft „Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik“ im BDK Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal)

Noch bis zum 22. Mai 2015 können sich am Thema Interessierte anmelden über Ulrich Heinen

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Veranstaltungsflyer mit weiteren Infos

 

"Blinde Flecken" Internationaler Kongress der Kunstpädagogik in Salzburg

Buko ganzVor kurzem endete der Internationale Kongress der Kunstpädagogik “Blinde Flecken” in Salzburg. Weit über 400 Teilnehmende aus acht europäischen Ländern waren zugegen. Die Tagung war in der Tradition der seit 2003 in Deutschland stattfindenden Bundeskongresse der Kunstpädagogik verortet und hatte zum Ziel, Blinde Flecken der Kunstpädagogik zu benennen und zu beleuchten – und dieses in einer Vielfalt von Beiträgen, in Keynotes fachexterner Experten, in Sektionen und Workshops. Dabei bezog sich das Themenfeld auf die übergeordneten Kategorien “Schule Konkret”, Rollenbilder, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie das Verhältnis zu Bezugswissenschaften und auch zu Heterotypien. Organisiert wurde der Kongress von einem Planungsbord unter der Leitung des “Gastgebers” Franz Billmayer und den Vorsitzenden der drei kooperierenden Fachverbände Verena Widmaier (lbg - Verband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer Bildnerische Gestaltung | Bild und Kunst), Gerrit Höfferer (bökwe - Berufsverband Österreichischer Kunst- und WerkerzieherInnen), Martin Klinkner (BDK - Fachverband für Kunstpädagogik.

Im Vorfeld der Tagung waren durchaus organisatorische und finanzielle Klippen zu umschiffen gewesen, letztendlich aber waren die Organisatoren durch die große Teilnehmerzahl im sicheren Hafen. Die Organisation durch das “Billmayer-Team” war hervorragend, das Ambiente des Tagungsortes Universität Mozarteum und der Stadt Salzburg war gut gewählt. Weiterlesen »

Gemeinsam gegen den Fachabbau

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BDK-Vorsitzender Martin Klinkner erläutert die Position des Fachverbandes

Die drei ästhetisch orientierten Schulfächer Kunst, Musik und Theater sind für die Bildung von Kindern und Jugendlichen wertvoll und bedeutsam. Sie tragen unter anderem zu einem lebendigen kulturellen Leben an den Schulen bei, können Identitätsbildungen unterstützen, Neugierhaltung und Kreativität fördern und bereiten auch auf eine spätere Berufspraxis vor.
Durch verschiedene aktuelle Tendenzen sind sie aber zunehmend in Frage gestellt. U.a. spielen dabei die Schulzeitverdichtung, die Reduktion in der Stundentafel und die an PISA-Vorgaben orientierte Fokussierung auf die so genannten Kernfächer eine gewichtige Rolle. In vielen Bundesländern gibt es Bemühungen, einen “ästhetischen Lernbereich” einzurichten, der bei Senkung der Qualität in den Kompetenzbereichen der einzelnen Fächer auch eine gewisse inhaltliche Beliebigkeit bedeuten kann. Zunehmend werden “Fachfremde” in diesem Bereich eingesetzt. Die weitestgehend drittmittelfinanzierte “kulturelle Bildung” scheint Einsparungspotentiale zu bieten. Statt fruchtbare Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Institutionen zu fördern, wird über Alternativen zu einem aufbauenden schulischen Fachunterricht nachgedacht. Stiftungen mit enormen finanziellem Budget treten besonders hervor, initiieren in der Regel aber allenfalls “Leuchturmprojekte”. In der Breite der Schullandschaft wirken sie nicht.

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Arbeitstreffen in Mühlhausen

Mühlhausen 1Von mannigfaltigen Ideen und Impulsen inspiriert, traten Referendarinnen und Referendare  von Mühlhausen in Thüringen die Heimreise in die verschiedenen Bundesländer an. Das Format des BDK-Arbeitstreffens, vor zehn Jahren ins Leben gerufen von Anna H. Frauendorf (Kunstlehrerin in Hannover, BDK Niedersachsen) und Dieter Pinke (Fachleiter in Marburg), richtet sich an Berufsanfänger, Fachseminarleiterinnen und -leiter, die ein Wochenende gemeinsam die Gelegenheit haben, sich über die Landesgrenzen hinaus kennenzulernen und sich auszutauschen.  Weiterlesen »

Kunstpädagogische Tagung in der Kunstakademie Düsseldorf

Bilder, Bildaneignungen und Bildvermittlungen sind bedeutende Elemente zurRealisierung von Partizipationsprozessen in einer pluralistischen, zunehmend von Migration geprägten Gesellschaft. Bilder ermöglichen nonverbale Kommunikation und damit interkulturelle Orientierung. Weiterlesen »

 

AUF DEM SPRUNG – Positionen zwischen Kunst und Pädagogik
Am 01. und 02.11.2013 wird an der HfbK Hamburg die zweite bundesweite Tagung der Studierenden der Kunstpädagogik stattfinden. Die Tagung wird von Studierenden der HfbK Hamburg und der UdK Berlin kooperativ veranstaltet und ist offen für interessierte Studierende aller Bundesländer. Im Studium der Kunstpädagogik bewegt man sich in einem spannungsreichen Feld zwischen Kunst, Wissenschaft und Vermittlung. Wie man sich in diesem komplexen Gefüge positioniert, ist abhängig von unzähligen Faktoren: Individuelle Neigungen nehmen dabei ebenso Einfluss wie die bundesweit unterschiedlichen Studiengänge. Eine entsprechende Vielfalt in der Auslegung und Praxis des Faches ist die Folge. Und: Wie gelingt ein produktiver Dialog von künstlerischer Freiheit und pädagogischem Anspruch innerhalb der Grenzen von Bildungsinstitutionen? Weitere Infos unter:

# Info/download: Call for papers


HANDELN IM UNTERRICHT
Bezugsfelder der Kunstpädagogik zwischen Kunstpraxis und Kunstwissenschaft. Am 30. September 2013 findet an der Uni Paderborn der Kunstpädagogische Tag des BDK NRW statt.
Im Zentrum des Tages steht das Handeln der Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht. Ihr Handeln umfasst einmal die Praxis gestalterischer und künstlerischer Prozesse und zum anderen die rezeptive Auseinandersetzung mit künstlerischen Phänomenen und Bildern aus der aktuellen und historischen Kultur. Doch welche Arten und Weisen gibt es, den Anspruch der Verknüpfung von Tun und Denken, von Auge, Hand und Geist, von Produktion, Rezeption und Reflexion, von Kunstwissenschaft und Kunstpraxis einzulösen? In Vortrag und Workshops wird dieser Frage intensiv nachgegangen.

Info-Website: Programm und Anmeldung

SERIE IN DER KUNST
Kunstpädagogischer Tag in Hannover am 30. August 2013. Gerade die Künste zeigen, wie vielfältig sich das Prinzip des Seriellen ausdrücken kann. Die “Verstärkung” eines Bildinhaltes durch die Serie wird in Hannover in Vorträgen und Workshops vielschichtig betrachtet und erfahren. Die Kooperationsveranstaltung wird vom BDK, Fachverband für Kunstpädagogik und der Hochschule Hannover durchgeführt und findet in der Fakultät III, Design und Medien auf dem Expo-Plaza 2 statt.

# Info/download: Tagungsprogramm


BDK NRW – Tagung Grundschule

Große Resonanz - Grundschultagung in Düsseldorf

Prekär ist die Lage der Kunstpädagogik nicht nur an nordrhein-westfälischen Grundschulen. Universitäten, Fachseminare und Schulen klagen über mangelnde Studierendenzahlen was häufig zu fachfremd erteilten Unterricht an Grundschulen oder gar kompletten Kürzungen führt. Eine andere alltägliche Variante, die sich in den Schulen ihren Weg zu bahnen scheint, ist der Zusammenschluss zu ästhetischen Lernbereichen – Tendenzen, die dem kunstpädagogischen Verständnis und Anspruch nicht gerecht werden. Die Tagung „Zur Situation des Faches Kunst in der Grundschule – Fachkompetenz versus Fachlehrermangel“, die kürzlich in Düsseldorf im K20 stattfand, setzte sich mit diesen beiden Gegensätzen auseinander. Weiterlesen »