Von historischen Quellen, Gegenwart und Zukunft

Vorspann: Nicht nur für Historiker gehören Quellen – seien es Texte oder Bilder – zu den Hinterlassenschaften der Vergangenheit, aus denen Kenntnisse zu beziehen sind, die in die Gegenwart eingeordnet werden können und durch die  Anhaltspunkte für mögliche Zukunftsperspektiven zu gewinnen sind. Mit  Quellen und deren Zugänglichkeit, heute oft in Form von Linksammlungen angeboten, arbeitet auch die Kunstpädagogik. Quellen bieten Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung, gehören zur wissenschaftlichen Arbeit, unterstützen Unterrichtsthematiken, sind wichtig für Dialog und Fachdiskurs.
Zur Übersicht, Information und eigener Meinungsbildung sind Quellen/Links auch auf dieser Website ein wichtiger Bestandteil, beispielsweise die Hinweise auf kunst- und kulturelevante Institutionen und Kooperationspartner des BDK, zu finden im rechten Auswahlmenü. Auf eine Neuerung im Serviceangebot der BDK-Homepage, auf Vergangenes und  aktuelles Geschehen im Kontext der Bundeskongresse – auch für neue Leser dieses Blogs – verweist der folgende Text mit Quellenauswahl/Links.

Vergangenheitsquellen: Franz Billmayer und eine Arbeitsgruppe aus Johannes Kirschenmann, Helene Skladny und Werner Stehr haben ihre Quellen zur Geschichte der Kunstpädagogik im Netz in einer chronologisch geordneten Abfolge zusammengeführt.  Auf der BDK-Homepage sind diese unter der Kategorie “Historische Quellen” zugänglich. Dort kann nun gestöbert werden.

Noch Gegenwärtiges: Seit einigen Tagen ist die Ausgabe 1/2013 der BDK-Mitteilungen an die Mitglieder ausgeliefert. Zentrales Thema des Heftes ist die Berichterstattung vom Bundeskongress  2012 “Kunst.Pädagogik.Partizipation” und dem im Vorspann stattgefundenen BDK-Forschungstag. Auch dieser, noch gegenwärtige Bundeskongress, hat zu kontroversen Meinungen und Debatten Weiterlesen »

BuKo12 Part 08: Nürnberg, 20. - 22. April 2012

Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend von bildlichen Hybridformen geprägt, in denen sich abendländisch geprägte Bilder zwischen Hoch- und Alltagskultur mit den Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten medien- und jugendkulturellen Bildern mischen. Kunstpädagogik und Kunstvermittlung müssen sich als die bildvermittelnden Instanzen in Schule und Bildung mit den sich stark verändernden Bildkulturen auseinandersetzen, diese diskutieren und Perspektiven und Methoden entwickeln, wie mittels Gestaltung und Rezeption von Bildern bildungsfördernd in und außerhalb der Institution Schule verfahren werden kann.
Als Part 08 der Bundeskonferenz der Kunstpädagogik BuKo12 geht die Veranstaltung den drängenden Fragen nach, wie Lernchancen im Bereich des Bildlichen für alle Kinder und Jugendliche erweitert und gewahrt, ästhetisch basierte Prozesse der Identitätsentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft initiiert und die Potenziale von Migration in der kunstpädagogischen Arbeit sowie in gesellschaftlicher Perspektive genutzt werden können. Weiterlesen »

11./12. November, Universität Erfurt

Vorträge – Roundtables – Ausstellung – Plenum

Die zweitägige Konferenz mit Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen bietet ein Forum zur Ganztagsbildung als aktuelle Chance und Herausforderung für die Kunstpädagogik. Ziel der Tagung ist die Unterstützung wissenschaftlich fundierter Neu- und Weiterentwicklungen von Konzeptionen zur Kunstpädagogik im Ganztag und die Förderung des Austauschs unterschiedlicher Akteure.

Ein Fokus der Tagung liegt auf der Schaffung von Bildungslandschaften durch die Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Partnern sowie auf dem Gewinn dieser neuen Bildungscluster für die Entwicklung einer sozialraumorientierten Kunstpädagogik. Vorgestellt werden gelungene Praxisbeispiele aus Projekten verschiedener Bundesländer und theoretische Konzeptionen zur Reflexion dieser Projekte, die zum Teil im Bereich der Schulentwicklung angesiedelt sind. Angesprochen werden Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und pädagogischer sowie kultureller Praxis, die sich mit dem Thema Ganztagsbildung beschäftigen.

Weiterlesen »

27. Januar 2012 in Heidelberg

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg findet am 27. Januar 2012 eine Fachtagung  zu partizipatorischer Kunstpädagogik in der Grundschule statt, die sich zugleich als Part03.3 des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010 – 2012 www.buko12.de versteht. Weiterlesen »

20./21.Januar 2012 in Karlsruhe

Das Hedo-Camp meets Global Art in Karlsruhe bietet Gelegenheit, Medien/Kunst/Pädagogik mit hedonistischen Aspekten zu verknüpfen. Dafür wird die Ausstellung zur globalen Gegenwartskunst The Global Contemporary – Kunstwelten nach 1989 während des zweitägigen Camps zum konkreten Forschungsfeld. Das umfasst die einzelnen ausgestellten künstlerischen Arbeiten ebenso wie die Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte und die Ausstellungsarchitektur. Im Fokus stehen globale performative und künstlerisch-mediale Strategien und ihre hedonistischen Spannungsfelder.

Weitere Infos klicken

30.09.-01.10.2011 in Dresden

Als Abschluss des Stipendienprogramms „kiss Kultur in Schule und Studium“ (2007-2011) wird auf einer Fachtagung im Kunsthaus Dresden und an der TU Dresden der Frage nach dem Stellenwert von aktueller Kunst und Medienkultur im Kunstunterricht nachgegangen.

„kiss – Kultur in Schule und Studium“ heißt eine Initiative des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik und der Siemens Stiftung zur Förderung der Vermittlung aktueller Kunst und Medienkultur in der Schule. Studierende der Kunstpädagogik erarbeiteten 2008-2010 im Rahmen von Stipendien gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern Unterrichtskonzepte und führten sie an Schulen durch. Aktueller Kunst wird bei „kiss“ ein Bildungspotenzial zugesprochen. Ihr wird unterstellt, dass ihre Methoden und Strategien Schülerinnen und Schülern neue Handlungsfelder eröffnen und ihnen ermöglichen, im Verlauf kommunikativer Arbeitsprozesse ihre individuellen Weltsichten zu artikulieren und in eigene gestaltete Produkte zu überführen.
Weiterlesen »

Apr 172011

Partizipatorische Kunstpädagogik in der Grundschule

Diskussion und Erprobung von kunstbezogenen Unterrichtsmodellen
Tagung in 3 Phasen

 

 

 

 

 

 

 

Veranstalter: Prof. Dr. Andreas Brenne, Prof. Dr. Christina Griebel, Prof. Mario Urlaß
Auftakt: 20. Mai 2011, 9-17.30 Uhr
Universität Kassel, Institut für Musik, Konzertsaal
Mönchebergstr. 1, 34109 Kassel
In Hessen akkreditiert als Lehrerfortbildung (10 Punkte; Az. IQ-0666230-U003465).

Grundgedanken: Die bildende Kunst hat bis in die Gegenwart vielschichtige Entwicklungen durchlaufen. An der Alltagsdidaktik in der Primarstufe sind diese größtenteils vorbeigegangen: Der Kunstunterricht ist geprägt von fertigkeitsorientierter Brauchtumspflege oder dem mimetischen Nachvollzug eines überschaubaren Kanons von Vor-Bildern. Dem steht ein künstlerisches Bezugsfeld gegenüber, in dem es um ästhetische Äußerungen auf der Basis multisensorischer Wahrnehmungen geht, die sich intermedial zu artikulieren suchen. Dies ist ein Modell, das kindlichen Bildungsprozessen in ihrer Vielfalt und Heterogenität entspricht und die Grenzen der Kunstpädagogik überschreitet. In diesem Zusammenhang ist der Gedanke der Partizipation von zentraler Bedeutung. Denn Teilhabe bedeutet, dass Kinder berechtigt sind, sich an der Ausgestaltung von Unterricht und von kunstbezogenen Erfahrungsprozessen zu beteiligen, und dass sie sich darin produktiv entfalten können. Es geht um die „1000 Sprachen der Kinder“.

Weiterlesen »