imageLiebe Leserin, liebe Leser,

im neuesten Heft der BDK-Mitteilungen, das  gerade in der Auslieferung ist, finden Sie einen Beitrag, wie sich der Inklusionsgedanke im Kunstunterricht umsetzen lässt. Ferner prägt ein Themen-Schwerpunkt zu Fragen einer international ausgerichteten Kunstpädagogik diese Ausgabe: Partizipation, kulturelle Teilhabe, Inter- und Transkulturalität sowie internationale Dialoge werden hier behandelt. In einem grundsätzlichen Beitrag zur ästhetischen Erfahrung stehen Fragen der ökologischen Folgen der Globalisierung und die Verantwortung der Kunstpädagogik im Fokus. Tagungsberichte, Rezensionen, Mitteilungen und Personalia-Meldungen runden dieses Heft wie gewohnt ab.

Wir wünschen eine anregende Lektüre! Ihre Redaktion

 

Inhalt

Andrea Kodeda-Weißmann

Inklusion eines blinden Schülers
im Kunstunterricht

Erfahrungen mit Blindheit in einem stark visuell geprägten Fach

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tagung_medien_burg_seite_11#Tagung KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil 2.-3. September 2016 /Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale). Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Auf der Tagung wird den Fragen in diesem Kontext mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.Veranstalter: Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogikund dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt. Weitere Infos und Anmeldung

 

#Lernen digital: Fachliche Lernprozesse im Elementar- und Primarbereich anregen“ Vom 23. – 24. März 2017 / Symposium an der Technischen Universität Chemnitz. Das Ziel dieses Symposiums ist es, bestehende Einsichten in Forschung und Unterrichtspraxis aus den Fächern wahrzunehmen. Forschende, Weiterlesen »

Mühlhausen# 12. Länderübergreifendes Kunst-Arbeitstreffen erfolgreich beendet.  40 junge Lehrerinnen und Lehrer nahmen an der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung in Mühlhausen/Thüringen teil. Die seit 2005 veranstaltete, kurz „Referendarstraffen“ genannte Tagung soll den Nachwuchslehrkräften ermöglichen, andere AusbilderInnen und deren fachdidaktische Herangehensweise kennenzulernen, sich über mitgebrachte praktische Arbeiten aus dem Kunstunterricht auszutauschen und damit ihr didaktisches Denken und Handeln zu erweitern.
Die von Anna Frauendorf und Dieter Pinke bestens organisierte Fortbildung hatte dieses Mal folgende Workshops zu bieten: Kai Aschmutat und Markus Isle - Cardboard Animation /  Alexander Behn -Tastgeschichten / Werner Fütterer – Außerschulische Lernorte / Dr. Michael Grauer – Die Darstellung des Raumes / Christoph Küppers – Komm, zeig mir deine Welt! (Miniaturfiguren) / Dr. Stephan Malaki –  Kuriositäten / Volker Tlusty – Umgang mit Bildern / Ins Vielhaben – Mühlhausen mit dem Bleistiftmobil. Auch dieses Mal ergab das Feedback der Teilnehmenden eine überaus Weiterlesen »


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Der Rat für Kulturelle Bildung hat Defizite beim Musik- und Kunstunterricht angemahnt. Das von Stiftungen getragene Gremium verwies auf eine Allensbach-Studie: 17 Prozent aller Neunt- und Zehntklässler hätten keinen Kunst-, 22 Prozent keinen Musikunterricht. Dazu käme gut ein Drittel, bei denen die Fächer mehr als nur gelegentlich ausfallen. „Dieses Defizit können noch so gute außerschulische Programme nicht kompensieren”, so der Rat. Künstlerische Fächer „müssen aufgewertet werden”. Dennoch sieht der Rat auch Fortschritte bei der kulturellen Bildung, durch Ganztagsangebote oder Förderprojekte in Musik, Theater, Tanz und Kunst.  (Pressemeldung Süddeutsche Zeitung vom 6. Juni 2016).
Dazu: Inoffizielle Gespräche mit Eltern in Schleswig-Holstein haben ergeben, dass nicht die Wertigkeit der ästhetischen Fächer an sich, sondern die fehlende Kontinuität im Unterricht in der Mittelstufe ein Grund zum Abraten der Belegung in der Oberstufe ist. Es ist nachzuvollziehen, dass Schülerinnen und Schüler verunsichert sind, Abiturfächer zu wählen, die nicht kontinuierlich angeboten werden. Initiativen, etwaigen Lehrernangel im Fach Kunst durch KünstlerInnen zu kompensieren, wie sie in letzter Zeit wieder verstärkt zu beobachten sind, helfen da nicht. Kunstunterricht erfordert vielfältig und qualitativ hochwertig ausgebildete PädagogInnen.

Weitere Infos in diesem Zusammenhang

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#Achtung, keine Anmeldung mehr möglich! 

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  • 12. Länderübergreifendes Kunst-Arbeitstreffen startet demnächst. Eingeladen sind ReferendarInnen, Lehrkräfte in den ersten Dienstjahren und AusbilderInnen sowie Studierende mit dem Fach Kunst, die im Sommersemester 2016 ihr Praxissemester ableisten (alle Schulstufen, alle Bundesländer). Die seit 2005 veranstaltete, kurz „Referendarstreffen“ genannte Tagung soll den Nachwuchslehrkräften ermöglichen,
  • andere AusbilderInnen und deren fachdidaktische Herangehensweise kennenzulernen,
  • sich über mitgebrachte praktische Arbeiten aus dem Kunstunterricht auszutauschen und damit
  • das didaktische Denken und Handeln zu erweitern.

Freitag, 17. Juni 2016, 18:00 Uhr bis Sonntag, 19. Juni 2016, 14:00 Uhr
in Mühlhausen ( Thüringen) – Infos

 

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Der BDK stiftet wieder den Sonderpreis beim Kreativwettbewerb von mb21

Screenshot 2014-05-02 19.48.43Noch bis zum 07. August 2016 können Kinder und Jugendliche ihre multimedialen Projekte beim 18. Deutschen Multimediapreis mb21 einreichen. Den Gewinnern winken tolle Sach- und Geldpreise im Gesamtwert vonüber 10.000 €!
Egal, ob die Projekte als Einzelleistung oder als Teamprojekt entstanden sind, ob sie in der Freizeit, in der Schule oder in medienpädagogischen Einrichtungen produziert wurden: Mitmachen können alle jungen Medienmacher und Medienmacherinnen, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Computerspiele, Apps, Installationen, multimediale Performances, Animationen, Video-Blogs und Weiterlesen »

Im Zeichen der Interkulturalität

WAHL

Verbandsangelegenheiten: Abstimmung über Anträge

Die diesjährige Hauptversammlung des BDK in München stand unter den Leitbegriffen Transkultur und Interkultur. Kulturen sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensformen und Lebensstile gekennzeichnet. Andere kulturelle Lebensformen, neuartige Formen des Zusammenlebens, aktuell die Aufnahme von Menschen auf der Flucht, sind Herausforderungen, die neue Bildungsprozesse erfordern und auch Konzepte für die Praxis in der Schule verlangen.

Welche Rolle spielen Ideen des “Diversity Learning”, der “Diversity Education” – auch für den Kunstunterricht wurde in der AG von Oliver Reuter (Grundschulreferat) gefragt. ”Bilder der Kunst als intrakulturelle und interkulturelle Symbolwelten” und die Bedeutsamkeit für Schülerinnen und Schüler unter dem Einfluss kultureller Migration wurde in der Ag von Johannes Kirchenmann, Frank Schulz und Lars Zumbransen anhand von Bildbeispielen diskutiert. Auf die wichtige Rolle von außerschulischen Partnern und Initiativen bei kulturellen und unterkulturellen Bildungsprozessen wies Clemens Höxter (Referat Kulturelle Bildung) in seiner Arbeitsgruppe hin. So hat der Deutsche Kulturrat bereits 2009 gemeinsammit bundesweit arbeitenden Migrantenorganisationen sowie Kulturverbänden  den Runden Tisch “Lernorte unterkultureller Bildung” ins Leben gerufen. Clemens Höxter begrüßte in seiner Arbeitsgruppe auch die Fachkollegen Reiss (Theater) und Oberschmidt (Musik).

Gemeinsam mit KollegInnen aus den europäischen Nachbarverbänden, darunter Verena Widmaier (Schweiz) und Franz Billmayer Weiterlesen »

Petition

Screenshot 2016-05-06 01.05.34Im Bundesland Brandenburg werden derzeit für keine Schulform Kunstlehrerinnen und -lehrer ausgebildet. Der Fachverband der Kunstpädagogen des Landes Brandenburg (BDK) fordert mit einer Online -Petition das Wiedereinrichten des Studienganges Kunst Lehramt mindestens für die Primar- und die Sekundarstufe I. Die Situation in Brandenburg stellt sich  dramatisch dar. Seit 2009 ist die universitäre Ausbildung kontinuierlich verringert worden. Derzeit werden im gesamten Bundesland für keine Schulform Kunstlehrerinnen und -lehrer ausgebildet. Dies hat zur Folge, dass es seit 2016 keine neuen Referendare für den Kunstunterricht im Vorbereitungsdienst mehr gibt. Eine grundständige fachwissenschaftliche, fachpraktische und fachdidaktische Ausbildung für die Kunstlehrerinnen und -lehrer aller Schulstufen ist eine notwendige Voraussetzung für einen fachlich, didaktisch und pädagogisch guten Kunstunterricht, der auch dem Bildungsanspruch der Lehrpläne gerecht wird. Der BDK-Bundesvorstand unterstützt ausdrücklich die Forderungen des Landesverbandes Brandenburg und hofft auf breite Unterstützung durch die Online-Petition.

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