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Stellenwert der künstlerischen Fächer zur kulturellen Bildung

 ++Kulturrat stärkt die künstlerischen Schulfächer++Vermittlung im Museum++Globalität…Interkulturalität…Transkulturalität –Tagung in Düsseldorf++„KinoFilmGeschichte“ in Hamburg++

Bildschirmfoto 2014-09-11 um 22.14.50++Stellungnahme des Kulturrates zur Bildungspolitik++Der Deutsche Kulturrat erwartet in einer Stellungnahme von den Ländern eine Ergänzung und Konkretisierung der genannten KMK-Empfehlungen. Insbesondere eine umfassende Erhebung zur Lage der künstlerischen Schulfächer, bedarfsorientierte Programme für die Lehreraus- und weiterbildung, um dem fachfremd erteilten Unterricht entgegenzuwirken, eine vollständige Verankerung der künstlerischen Schulfächer in den Stundentafeln aller Schulformen sowie die Wahrung der Eigenständigkeit der jeweiligen künstlerischen Schulfächer und damit eine Absage an Verbundfächer wie z.B. den Lernbereich Ästhetische Bildung wird gefordert. # Weitere Infos  


 Bildschirmfoto 2014-09-11 um 22.26.54++Vermittlungsarbeit im Museum++Kunst und Kultur zu vermitteln ist eine echte Herausforderung – Vermittler vertreten die Interessen und Meinungen des Museums und möchten zugleich die Interessen der Besucher erfüllen. Da sich die Bedürfnisse der Besucher  und ihre Erwartungen an das Museum stetig ändern, ist auch die Vermittlungsarbeit in einem stetigen Wandel und in einem kreativen offenen Prozess. Zwischen der pädagogischen Arbeit im Museum und der in der Schule sind viele Gemeinsamkeiten aber auch Abgrenzungen festzustellen. Unter dem Thema “Vermittlungsarbeit im Museum auf dem Prüfstand” findet im Staatlichen Museum Schwerin / Ludwigslust /Güstrow eine Tagung statt.  # Zum Flyer


++Globalität…Interkulturalität…Transkulturalität++Kunstpädagogik muss, um ihrem Bildungsauftrag nachkommen zu können, sich mit relevanten Veränderungen in der Bildkultur auseinandersetzen. Dies ist das leitende Anliegen der Fachtagung »Globalität…Interkulturalität…Transkulturalität… Kulturen begegnen sich – Anregungen für den Kunstunterricht?« am 29. Oktober in der Kunstakademie Düsseldorf. Die Kunstpädagogische Tagung wird vom BDK-LV NRW und der Kunstakademie Düsseldorf ausgerichtet  # Weitere Infos  


  Bildschirmfoto 2014-09-11 um 22.58.35++„KinoFilmGeschichte“ in Hamburg gestartet.++„KinoFilmGeschichte“ ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Medienpädagogik und Ästhetische Bildung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg (Dr. Manuel Zahn), dem Kommunalen Kino Metropolis (Martin Aust) und dem Referat Medienpädagogik am Landesinstitut (Klaus Küchmeister). An insgesamt sieben Abenden wird im Metropolis-Kino das Archiv geöffnet, Filmgeschichte gezeigt und ihre Zusammenhänge verständlich gemacht. Dazu wird jeweils eine andere Person aus der Hamburger Filmvermittlungslandschaft in einen Themenabend einführen und ein anschließendes Filmgespräch hinsichtlich möglicher Unterrichtsbezüge moderieren. Inhaltlich widmet sich die Reihe den Anfängen des Films in den Jahren zwischen 1895 und 1940. Die Fortbildungen sind in das reguläre Programm des Kinos integriert und somit offen für alle Interessierte, auch außerhalb der Schule. # Weitere Infos  


 ++Grafik in Hessen++Bildkompetenz-Rezension++Herbsttagung in Kassel++Comics im Unterricht++Netzwerk Kunstpädagogik++

Bildschirmfoto 2014-09-03 um 00.32.37++Kunstpädagogischer Tag mit Workshops++Am Samstag, den 27.9. 2014 führt der BDK HESSEN seinen diesjährigen Kunstpädagogischen Tag durch. In zahlreichen Workshops zu Comic, Druckgrafik, Landschaft und Architektur oder auch Porträtzeichnen wird sich mit dem Bereich Grafik auseinandergesetzt. Getagt wird in der  Gutenbergschule Hamburger Allee 23, 60486 Frankfurt. # Weitere Infos  


Bildschirmfoto 2014-09-03 um 00.48.24++„Bildkompetenz”++Das Thema Bildkompetenz ist ein zentrales Thema in der Kunstpädagogik. Erfahrungs- und Lernprozesse mit Bildern als unverzichtbare Elemente allgemeiner Bildung müssten eigentlich zu den Basisqualifikationen neben Lesen, Schreiben und Rechnen gezählt werden. Auf eine empfehlenswerte Publikation verweist in seiner Rezension Martin Klinkner. #Hier weiterlesen


Heinen

Möchte die Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik stärken: Prof. Dr. Ulrich Heinen

++Arbeitsgruppe „Kunstgeschichte in der Kunsterziehung“ im BDK soll initiiert werden++Auch in diesem Jahr lädt der gV des BDK zum  alljährlichen Herbsttreffen des Verbandes in die Reinhardswaldschule in Fuldatal bei Kassel ein. Auf diesem regelmäßigen Zusammentreffen von geschäftsführendem Bundesvorstand, seinen beigeordneten Referaten und Vorstandsmitgliedern aus den Landesverbänden wird dieses Mal neben dem Informationsaustausch und Arbeitsgruppen ein Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Heinen im Fokus stehen.  “Welche Kunstgeschichte braucht der Kunstunterricht?” ist der Vortrag betitelt und als Input für die Idee gedacht, eine neu zu gründende länderübergreifenden BDK-Arbeitsgruppe zur “Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik” im BDK zu initieren, die alsbald  einen lustvollen und produktiven Diskurs entfachen könnte zu einem Teil des Faches Kunst, der in kunstpädagogischer Praxis mitunter eher vernachlässigt wird. # Weitere Infos   

 


Comic++Comics im Unterricht++ Die Fachtagung in Berlin am 26.September 2014 thematisiert Comics im Unterricht und soll dazu beitragen, dass auch Kinder und Jugendliche für die Vielfalt von Bildgeschichten – inhaltlich, intentional, ästhetisch – aufgeschlossen sind, dass sie kritisch-reflexiv mit dem Angebot umgehen können. In Workshops erfährt man, wie Comics sinnvoll im Kunst-, Deutsch-, Geschichts- und Französischunterricht eingesetzt werden können.  Fächerübergreifend werden Methoden kennen gelernt, um in praktisch zeichnerischer Weise mit Comics im Unterricht zu arbeiten. Ziel ist es, zu entdecken, was im Comic alles steckt, um sich offen für Neues und Ungewohntes ins Abenteuer Bildgeschichte stürzen zu können.  # Programmflyer

 


Thüringen++ Netzwerk Kunstpädagogik ++Der Kunstpädagogische Tag Thüringen, am 08.11.2014 in der Bauhaus-Universität Weimar zielt auf die Vernetzung der drei Phasen der Kunstlehrernbildung und den Austausch zu einer zeitgemäßen kunstpädagogischen Praxis. Eingeladen sind Studierende, Referendare und Lehrende der künstlerischen Fächer sowie interessierte Kulturschaffende und Kunstvermittler. Neben einem Einstiegsvortrag und Workshops  zur Performance, zur Kunst im öffentlichen Raum, zur Typografie sowie zur Werkstattarbeit im Kunstunterricht und verschiedenen künstlerischen Strategien und Vermittlungsansätzen wird der Tag durch einen Parcours bestimmt, der dem gegenseitigen Austausch von Praxiserfahrungen anhand konkreter Schülerarbeiten Raum bietet. Ort: Bauhaus-Universität Weimar Trierer Str. 12 Zeit: 9.00 bis 16.00 Uhr # Weitere Infos und Programm


Liebe Leserin, lieber Leser,

im Nachgang zu den bundesweiten konzertierten BDK-Aktionen am 21. Mai 2014 im Rahmen der Internationalen Woche der Kulturellen Bildung der UNESCO bietet dieses Heft auf den Umschlagseiten einen Rückblick. Das Motto „Bildung braucht Bilder und dafür Kunstunterricht in allen Schulen!“ wird nochmals neu aufgefächert: Einige aus der alltäglichen Schulpraxis heraus geschriebene Texte zur Legitimation des Kunstunterrichts und zur Selbstvergewisserung des eigenen Tuns bilden den Auftakt dieses Heftes.
In diesem weiteren Kontext steht auch ein fall- und schulbezogener Blick auf die Historie unseres Faches anhand einzelner Schülerarbeiten.
Nähere Informationen zum Aktionstag finden Sie auf den Internetseiten des BDK sowie in der BDK-Facebook-Gruppe.

Wir wünschen eine anregende und motivierende Lektüre!

Ihre Redaktion

 

Inhaltsverzeichnis

Forschungstag 2

Benedikt Sunderhaus
Warum Kunst? - 18 Argumente für die Bildungsleistungen des Fachs Kunst aus der Erfahrung der Praxis 4

Annika Leese
Kreativität – ein Luxus? 9

Christiane Guse
Momente der Materialerfahrung im kunstpädagogischen Raum 10

Daniela Reimann & Andrea Wüst
Konzepte für eine ästhetisch-künstlerisch geleitete Berufsorientierung mit interaktiven Textilien 14

Regula Fankhauser
„Ich mach’ mir ein Bild.“ Ästhetische Lehr- und Lernformen im Sachunterricht 18

Günther Kälberer
Schülerarbeiten als zeitgeschichtliche Dokumente 22

Christina Ungerer
Vergleichen – Abzeichnen – Erfinden – Beurteilen. Kunstunterricht im 4. Schuljahr 28

Jürgen Stiller
Kunstpädagogische Forschung zwischen ‚weißen Flecken‘ und ‚schwarzen Löchern‘ 34

„Imago – Forschungsverbund Kunstpädagogik“ gegründet 37

Nicolas Kleinschmidt
Was Ihr wollt - Chancen und Herausforderungen eines institutionstheoretischen Kunstbegriffs 38

Julia Gabske & Inga Eremjan
Formate der Kunstvermittlung IV: Zwischen Bildpädagogik und künstlerischer Bildung 40

Thomas Heyl
Das Potenzial künstlerischer Lehre. Tagung zur Ästhetischen Bildung aus hochschuldidaktischer Perspektive in Leipzig 42

Leserbrief
Gedanken zu den Kernlehrplänen als kompetenzorientierte Unterrichtsvorgaben im Kunstunterricht in Nordrhein-Westfalen 43

Bücher, Medien 44

Mitteilungen 48

Impressum 50

Personalia 50

Beitragserhöhung beschlossen 49

Bildung braucht Bilder und dafür Kunstunterricht in allen Schulen! 51

+++ Raum darstellen können? - Tagung +++ Bildung braucht Bilder – Nachschau +++ Homepage LV Sachsen-Anhalt+++Schleswig-Holstein erweitert  SEK II – Ausbildung in Kunst +++Varia +++


Raum+++ »Raum darstellen können?« 
Schweizerische kunstpädagogische Tagung Bildnerisches Gestalten am 8.November 2014 in Bern +++ Schülerinnen und Schüler haben heutzutage komplexe Vorstellungen von Raum. Vor diesem Hintergrund sollten im Unterricht unterschiedliche Darstellungsformen geschätzt und gefördert werden. 
Die Tagung richtet sich an Dozierende für Bildnerische Gestaltung und Kunst, an Lehrpersonen aller Stufen und an Studierende sowie Interessierte aus dem In- und Ausland. Initiiert und organisiert wird die Weiterbildung von der PHBern und der Arbeitsgruppe Kunst & Bild der Schweizerischen Gesellschaft für Lehrerinnen und Lehrerbildung (SGL-SSFE).
Ort: Hochschulzentrum vonRoll, Fabrikstrasse 6, 3012 Bern, 1.OG, Hörsaal 102. 
Anmeldung online: bis am 30. September 2014 unter www.phbern.ch/BG-Tagung
Kontakt: Ursula Aebersold,  T +41 31 309 23 73 

# Weitere Infos 


R-P13

+++ Bildung braucht Bilder – Aktionsnachschau +++ Bundesweit hatten sich im Mai zahlreiche Akteure der Schulen und Hochschulen gegen den Abbau des Unterrichtsfaches Kunst und für eine Verbesserung der Ausbildung eingesetzt. Die von den BDK-Landesverbänden organisierten Aktionen haben die Wichtigkeit des Faches und die Notwendigkeit professionell ausgebildeter KunstpädagogInnen in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt. Hier eine Nachschau in Bildern und ein Film des Landesverband Sachsen-Anhalt über eine Aktion in Halle.

BDK-Aktionstag in Halle. Filmbeitrag “Bildung braucht Bilder”

Link zum Artikel über den Aktionstag


 sachsen-a+++ Neue Homepage Sachsen-Anhalt +++ Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat eine neue, sehr ansprechende und übersichtliche Homepage erstellt. Zu erreichen über den Menü-Reiter “Landesverbände” auf der Bundes-Homepage oder direkt über den Link http://bdk-sachsen-anhalt.info


 
Bildschirmfoto 2014-08-01 um 19.11.54+++ Schleswig-Holstein - Zusätzlicher Standort für die Kunstpädagogik-Ausbildung +++ Mit den Stimmen von SPD, Grünen und SSW hat der Landtag die umstrittene Reform der Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein verabschiedet. Dadurch wird die Kunstpädagogik-Ausbildung erweitert. Zukünftig werden am Universitätsstandort Flensburg ebenso wie in der Landeshauptstadt Kiel KunstpädagogInnen für die Sekundarstufe II ausgebildet. Bisher war  die Hochschule im hohen Norden für die Grundschule und die SEK I zuständig.


+++ Varia +++ Herbsttreffen des BDK am 13.-14.09.2014 in der Reinhardswaldschule in Fuldatal. Im September findet das jährliche Herbsttreffen der Landesvorsitzenden des BDK mit dem geschäftsführenden Vorstand, den Referatsleiter/-innen und der Leiterin der Geschäftsstelle statt. Auf der Tagesordnung stehen neben einem eröffnenden Vortrag von Ulrich Heinen zum Thema “Welche Kunstgeschichte braucht der Kunstunterricht?” u.a. Berichte der unterschiedlichen Gremien und Arbeitsgruppen zur Verbandspolitik.
+++ Newsletter des BKJ +++ Kunst und Didaktik in Bewegung, der 1. Band +++ Die edition kunst & pädagogik veröffentlicht unterschiedliche Publikationsformate  im Web +++
 

Arbeitstreffen in Mühlhausen

Mühlhausen 1Von mannigfaltigen Ideen und Impulsen inspiriert, traten Referendarinnen und Referendare  von Mühlhausen in Thüringen die Heimreise in die verschiedenen Bundesländer an. Das Format des BDK-Arbeitstreffens, vor zehn Jahren ins Leben gerufen von Anna H. Frauendorf (Kunstlehrerin in Hannover, BDK Niedersachsen) und Dieter Pinke (Fachleiter in Marburg), richtet sich an Berufsanfänger, Fachseminarleiterinnen und -leiter, die ein Wochenende gemeinsam die Gelegenheit haben, sich über die Landesgrenzen hinaus kennenzulernen und sich auszutauschen.  Weiterlesen »

Nachbericht: 5. BDK-Kunstsymposium in Meißen

Conference_photoMonikaSobczak_03 Kopie„Machen. Verstehen. Vermitteln. – Performance in der Schule“ stand als Thema im Mittelpunkt des 5. Kunstsymposiums vom 28. bis 30. März 2014 in Meißen. Dass es hier um eine Tagung zu künstlerischen Themen ging, zeigte sich bereits vor der Begrüßung durch Henno Kröber und auch während der drei Tage im Schloss Siebeneichen. Kunstpädagogikstudenten von der TU Dresden und der Universität Leipzig erkundeten nicht nur performativ den Ort, sondern bezogen die TeilnehmerInnen sofort durch Handlungsanweisungen ein. Begleitet von ihren Dozentinnen, Frau Prof. Dr. Marie-Luise Lange, deren Statement den Auftakt bildete, und Dr. Ines Seumel umrahmten sie die Veranstaltung.

Prozesskunst in der Schule, deren Bildungspotential und Berührungspunkte zwischen Performance und Schule legte Susanne Schittler von der Universität Koblenz dar. Prof. BBB Deimling von der NTA – Norwegian Theatre Academy stellte zeitgenössische Tendenzen und Beispiele, die während Performancefestivals entstanden sind, vor. Neugierig machte er auf die am Freitagabend im „Theater junge Generation“ in Dresden stattfindende Präsentation von Performances, die in einer Workshop-Woche mit einer 7. Klasse aus Dresden entstanden sind. Die Gesprächsrunde am Samstagnachmittag zeigte ganz unterschiedliche Positionen zur künstlerischen und pädagogischen Nachwirkung des Workshops auf die beteiligten Schüler, machte aber eindeutig klar, welch hoher Stellenwert einer Gruppenperformance für die einzelne Schülerpersönlichkeit zukommt. Weiterlesen »

Der Aktionstag des BDK am 21.Mai liegt hinter den Akteuren und es gilt nun auch weiterhin auf den unterschiedlichsten Ebenen für die Bedeutung des Schulfaches Kunst einzutreten, die gesellschaftlich wichtige Funktion von Kunstpädagogik zu verdeutlichen und verbesserte Einstellungsmöglichkeiten einzufordern. Auch außerschulische Projektpartner konnten durch die Aktionen wahrnehmen, dass Kunstunterricht und gut ausgebildete KunstpädagogInnen nicht ersetzt werden können, dass aber gut durchdachte Kooperationen zu neuen Blick- und Handlungsperspektiven führen können ­– beiderseits.

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Aktionsbilder vom Diesterweg-Gymnasium Berlin. Das Fach Kunst trägt sehr zur Verbindung aller Kulturen und zur Integration an ihrem Gymnasium mit hohem Migrantenanteil bei, berichtet Kunstpädagogin Christiane Guse.

weitere Bilder zum Aktionstag Weiterlesen »

Erfolgreicher Aktionstag des BDK

Der bundesweite Aktionstag des BDK am 21.Mai hat vielerorts zu einem deutlichen Statement für den Kunstunterricht in den Schulen und für die Wichtigkeit einer guten Ausbildung von KunstpädagogInnen geführt. Leider findet an vielen Schulen zunehmend weniger Kunstunterricht statt oder wird fachfremd unterrichtet. Forderungen seitens der Ministerien oder der KMK, Kulturelle Bildung in der Schule stärker zu verankern, ignorieren dies schlechthin. Anstatt sich unumwunden für eine Stärkung (oder wenigstens einen Abbau-Stopp) der Musischen Fächer im Kanon der Schulfächer einzusetzen, wird auf projektartige kooperative Modelle mit außerschulischen Kulturschaffenden gesetzt.
Maßnahmen kultureller Bildung im Bereich Schule können durchaus gewinnbringend sein, sie können z.B. die Vernetzung fördern und den Blick auf neue, spannende Felder und Partnerschaften richten, hier arbeitet der BDK bereits an vielen Stellen mit – den Regelunterricht ersetzen sollten sie indesss nicht.
Durch kreative Aktionen in den Schulen und in deren Umfeld – gut organisiert von den jeweiligen Fachkollegien vor Ort, angeregt und begleitet von den Landesverbänden des BDK –  konnte die Problematik des Faches in der Öffentlichkeit verdeutlicht werden. Der Bundesvorstand hatte im Vorfeld durch Presseerklärungen auch überregional auf die Wichtigkeit dieses Tages hingewiesen. Da die Aktionen im Rahmen der Internationalen Woche der Kulturellen Bildung stattfanden, haben sich stellenweise auch außerschulische Kooperationspartner mit der Thematik beschäftigt und an einzelnen Aktionen in den Regionen beteiligt. Die genaue Aufarbeitung wird in den Gremien des BDK, auf der Herbsttagung und in den BDK-Mitteilungen stattfinden.

Einige Presseberichte und Fotos von den Aktionen werden vorab hier auf der Homepage des BDK veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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