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Nur noch bis zum bis 9.April im Kunstmuseum Wolfsburg

Bewegung und Ruhe in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Ai Weiwei

Pressetext Kunstmuseum Wolfsburg: Die Kunst der Entschleunigung verdichtet ein Thema, das den Nerv der Gesellschaft trifft. Unser Lebenstempo hat sich seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich erhöht bis hin zum “Rasenden Stillstand” (Paul Virilio). Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Entschleunigung und Muße. Im Zentrum des Ausstellungsprojektes im Kunstmuseum Wolfsburg steht das kontrapunktische Phänomen von Bewegung und Ruhe in der Kunst von der Romantik über die klassische Moderne bis zur Gegenwart.  Weiterlesen »

Kultur macht Schule in Stadt und Land!

Bundesjugendministerium und BKJ schreiben Preise für gelungene Kooperationen zwischen Kultur und Schule aus.
Alljährlich richtet sich der bundesweite Wettbewerb MIXED UP unter dem Motto”Durch Zusammenarbeit gewinnen!” an Träger der Kulturellen Bildung undSchulen. Auch 2012 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren,Frauen und Jugend gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- undJugendbildung wieder sechs Preise im Wert von je 2.500 Euro. Angesprochensind Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischenkulturellen Partner und einer Schule bestehen, nachhaltig gutzusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen,umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen. EinenSonderpreis “KulturLand” gibt es in diesem Jahr für eine Kooperation, die imländlichen Raum für mehr Kulturelle Bildung an Schulen und eine nachhaltigeVernetzung von Kultur und Schule sorgt. Der Bewerbungszeitraum startet am 1.Februar. Bis zum 1. April können Bewerbungen bequem per Online-Formularunter www.mixed-up-wettbewerb.de eingereicht werden.

 

Kultur gut stärken: Aufruf zum zweiten bundesweiten Aktionstag

Pressemitteilung/Deutscher Kulturrat: Am 21. Mai und dem vorausgehenden Wochenende (18.-20. Mai) wird der zweite bundesweite »Kultur gut stärken« stattfinden. Unter dem diesjährigen Motto “Wert der Kreativität” werden dieschöpferischen Leistungen von Kunst- und Kulturschaffenden in den Mittelpunkt des Aktionstages gerückt. Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates: »Das Thema ”Wert der Kreativität” ist aktueller denn je. Kulturelle Vielfalt istkeine Selbstverständlichkeit. Kulturelle Vielfalt kann nur entstehen, wennder ideelle und materielle Wert künstlerischen Arbeit anerkannt wird. Wir brauchen eine neue Anerkennungskultur, was künstlerische und kreative Leistungen gerade im Netz anbelangt.«

Aktuelle Informationen zum Aktionstag finden Sie unter
http://kulturstimmen.de/aktionstag/.

Zum Aktionstagskalender gelangen Sie hier:
http://kulturstimmen.de/kalender/

Ergänzungen zum Text in den BDK Mitteilungen 1/2012

Autorin: Stefanie Kückmann

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BDK-Mitteilungen 01/12

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Niedersachsen wird gerade das Kompetenz-Curriculum Kunst in der Sekundarstufe I eingeführt. Mit dem kommenden Schuljahr ist es verbindlich anzuwenden, das entsprechende Curriculum für die Sekundarstufe II wird sofort anschließend erarbeitet.

Im letzten Jahr hat der BDK-Niedersachsen im Rahmen eines kunstpädagogischen Tages das Konzept vorstellen und diskutieren lassen. Schulpolitische Vorgaben, unterschiedliche fachliche Sichtweisen und die Kommentare der Diskussionsteilnehmer sind in die Ausarbeitung des Curriculums eingeflossen. Weiterlesen »

Kulturbereich muss Defensivposition verlassen

Von Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

In kaum einem anderen kulturpolitischen Thema fanden in den letzten Jahrenso starke ideologische Grabenkämpfe statt wie zur Frage der Digitalisierungund deren Auswirkungen auf die Kulturmärkte, auf die Nutzungsgewohnheitender Verbraucher, die Freiheit der Wissenschaft sowie den Schutz desgeistigen Eigentums. Die kulturpolitische Diskussion wurde dabei leiderteilweise so stark auf juristische Fragen nach der Gestaltung desUrheberrechts verengt, dass die gesellschaftliche Diskussion zu denAuswirkungen der Digitalisierung zu kurz gekommen ist. Das ist schade. Weiterlesen »

Neuer Wettbewerb startet am 1. Februar 2011

Alljährlich richtet sich der bundesweite Wettbewerb MIXED UP unter dem Motto”Durch Zusammenarbeit gewinnen!” an Träger der Kulturellen Bildung und Schulen. Auch 2012 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren,Frauen und Jugend gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung wieder sechs Preise im Wert von je 2.500 Euro. Angesprochen sind Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischen kulturellen Partner und einer Schule bestehen, nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen. EinenSonderpreis “KulturLand” gibt es in diesem Jahr für eine Kooperation, die im ländlichen Raum für mehr Kulturelle Bildung an Schulen und eine nachhaltigeVernetzung von Kultur und Schule sorgt. Der Bewerbungszeitraum startet am 1.Februar. Bis zum 1. April können Bewerbungen bequem per Online-Formularunter www.mixed-up-wettbewerb.de eingereicht werden.

Jan 182012

Sprache – Kunst – Vermittlung.

Cynthia Krell & Julia Weitzel
Bericht zum achten kunstpädagogischen Forschungskolloquium in Loccum

„Bilder beschäftigen mich. Bilder sind das, was die Dinge bedeuten. Zum Beispiel das Wort Bild. Es erinnert an weiches, nacktes Fleisch, das an der Luft schimmert wie die regenbogenfarbene Haut einer Blase. Ein Bild erinnert an andere Bilder, an die Vielfältigkeit des Bildseins. Bilder platzen mit einem leisen Zischen, ihre Zerstörung ist so wunderbar wie ihr Dasein.“ E. L. Doctorow, Das Buch Daniel, 1974

Nachdenken über Sprache und Kunst in Loccum

Ein Nachdenken über das Verhältnis von Kunst[1] und Sprache, Bild und Wort ist für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen von zentraler Bedeutung. Denn sowohl in der Schule als auch im Museum verständigen wir uns hauptsächlich mit Sprache über Bilder. Welche besondere Rolle spielt bei diesem Prozess nun die Sprache beziehungsweise das Sprechen? Die verbale Sprache ist eines der Hauptwerkzeuge bei der Vermittlungsarbeit in der Allgemeinbildenden Schule und Hochschule, in Ausstellungen und Museen. In Lehr- und Lernsettings wird eine kommunikative Situation von Kunstlehrerinnen und -lehrern sowie Kunstvermittlerinnen und -vermittlern bewusst hergestellt, gestaltet und gelenkt, sodass ein Austausch und eine soziale Interaktion zwischen den Subjekten stattfindet. Versprachlicht werden in erster Linie subjektive Wahrnehmungsprozesse und objektbezogene Aussagen z.B. bei der Rezeption von künstlerischen Arbeiten, der Produktion und Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten sowie beim Gespräch über diese Produkte und Prozesse. Weiterlesen »

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